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    <title>Nur ein Blog - allerlei</title>
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    <description>...auf robertlender.info</description>
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<pubDate>Fri, 10 May 2013 15:19:06 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Nur ein Blog - allerlei - ...auf robertlender.info</title>
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    <title>Was Star Trek und die EU verbindet</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3669-Was-Star-Trek-und-die-EU-verbindet</link>
            <category>allerlei</category>
    
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Gestern hatte ich die Möglichkeit an der Premiere von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Trek_Into_Darkness&quot;&gt;Star Trek Into Darkness&lt;/a&gt; (Wikipedia, Achtung Spoiler!) beizuwohnen. &lt;/p&gt;

	
&lt;div class=&quot;serendipity_oembed_photo&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://farm8.staticflickr.com/7411/8723259114_7158f210c0_b.jpg&quot; title=&quot;Premiere Star Trek Into Darkness&quot; alt=&quot;Premiere Star Trek Into Darkness&quot;/&gt;
&lt;/div&gt;

	&lt;p&gt;Die Premierenvorstellung wurde von den &lt;a href=&quot;http://jef.at&quot; title=&quot;JEF&quot;&gt;Jungen Europäischen Föderalisten&lt;/a&gt; organisiert.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine Review des Films hat &lt;a href=&quot;http://blog.datenschmutz.net/2013-05/review-star-trek-into-darkness/&quot;&gt;Ritchie Pettauer geschrieben&lt;/a&gt;, den ich gestern überraschenderweise dort getroffen haben. Der Review kann ich mich zu 99 Prozent anschliessen, daher keine weiteren Worte zum Inhalt des Films. Vorsicht, auch Ritchie spoilert im zweiten Teil seiner Review ordentlich :)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vor dem Film gab es noch Worte der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;JEF&lt;/span&gt; Vorsitzenden und eine Begrüßung durch den Leiter der Abteilung Jugendpolitik im Jugendministerium, Herbert Rosenstingl. Seine Eröffnungsrede darf ich als Gastbeitrag in meinem Blog veröffentlichen. Sehr geehrte Damen und Herren!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Am 9. Mai 1950 begann der französische Außenminister Robert Schuman eine Rede mit den Worten: &lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;Der Friede der Welt kann nicht gewahrt werden ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;Diese Rede legte den Grundstein für die EU, wie sie heute existiert: Ein föderaler Staatenbund der einen Raum des Friedens, der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts, der Zusammenarbeit und &amp;#8211; in vielen Aspekten &amp;#8211; der gemeinsamen Werte schafft.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fünfzehn Jahre später entwickelte Gene Roddenberry &amp;#8211; selbst überzeugter Welt-Föderalist &amp;#8211; seine Vision einer &amp;#8220;Föderation&amp;#8221;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im &lt;a href=&quot;http://de.memory-alpha.org/wiki/Vereinigte_Föderation_der_Planeten&quot;&gt;Wiki der Website Memory-Alpha&lt;/a&gt; heißt es dazu:&lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;Die Vereinigte Föderation der Planeten […] ist eine große interstellare Allianz [...], die sich zu gegenseitigem wissenschaftlichen, kulturellen und verteidigungspolitischen Nutzen verbündet haben. &lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;Die Ähnlichkeiten zwischen der EU und der Vereinten Föderation der Planeten sind also &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;NICHT&lt;/span&gt; zufällig!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als Leiter der Abteilung Jugendpolitik im &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;BMWFJ&lt;/span&gt; sehe ich neben diesem historischen Zusammenhang aber auch aktuelle Bezüge zwischen Star Trek und der Europäischen Union.&lt;br /&gt;
Dazu bemühe ich noch ein Zitat:&lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;Lassen Sie sich nicht von denen befördern, nicht versetzen. Lassen Sie nicht zu, dass man Sie von der Brücke dieses Schiffes holt. Denn solange Sie dort sind, können Sie etwas bewegen!&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;(Kirk zu Picard im Film &amp;#8220;Treffen der Generationen&amp;#8221;)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer Star Trek kennt, kennt den Plot zahlreicher Episoden: Da gibt es die Vorschrift der Sternenflotte, das Prinzip der Föderation, den Befehl des Admirals. Und da gibt es den Captain, der weit weg von der Erde ein Problem lösen muss und sich entweder dem Befehl widersetzt oder ihn befolgt und es dadurch  zumindest deutlich schwieriger hat… &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 199px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1489 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;199&quot; height=&quot;262&quot;  src=&quot;http://robertlender.info/blog/uploads/allerlei/rosenstingl_startrek_small.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Herbert Rosenstingl&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Wir alle kennen aber auch das politische und gesellschaftliche Leben hier in Österreich &amp;#8211; wobei es wohl in anderen Mitgliedsstaaten nicht anders sein wird:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da gibt es die Richtlinie, die Entscheidung, das Abkommen der EU. Und da gibt es hier die Politiker/innen, Unternehmen, uns &amp;#8220;Bürgerinnen und Bürger&amp;#8221;, die ein Problem damit haben: Sei es die Glühbirne, die Gurke, das Saatgut, das Bienenvolk, die Freizügigkeit des Arbeitsmarktes oder sonst etwas. Den Befehl &amp;#8220;zu verweigern&amp;#8221; ist meist keine Option. Das Schimpfen auf die EU liegt uns aber umso besser im Blut.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schauen wir uns aber wieder die Captains der Raumschiffe Enterprise, Voyager oder Defiant an und wie diese mit ähnlichen Situationen umgehen: &lt;br /&gt;
Kritik an der Föderation und der Sternenflotte &amp;#8211; ja! &lt;br /&gt;
Infragestellen einzelner Anordnungen &amp;#8211; klar! &lt;br /&gt;
Ein guter, bildschirmwirksam umsetzbarer Konflikt mit einem Admiral &amp;#8211; immer!&lt;br /&gt;
Aber: Raus aus der Föderation? Nein! &lt;br /&gt;
Infragestellen der elementaren Grundwerte? Niemals!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Gegenteil: Die Föderation wird verteidigt mit aller Konsequenz. &lt;br /&gt;
Im Geiste Gene Roddenberrys ist dabei Krieg keine Option. &lt;br /&gt;
Diplomatie ist das Mittel der Wahl.&lt;br /&gt;
Wenn es sein muss auch mal Cowboy-Diplomatie.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sehr geehrte Damen und Herren!&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;JEF&lt;/span&gt; ist in meinen Augen eines dieser Raumschiffe, das &amp;#8220;hier draußen etwas bewegen&amp;#8221; kann. Als Teil der Europäischen Föderalisten und der Welt-Föderalisten steht die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;JEF&lt;/span&gt; im Geiste der Vision von Gene Roddenberry nahe. Mit ihren Aktivitäten, Aktionen und Programmen setzt sie sich hier in Österreich &amp;#8211; wie in vielen anderen Staaten &amp;#8211; für den positiven Geist der Europäischen Union ein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir alle haben immer wieder die Chance, dem Vorbild von Kirk, Picard, Sisko, Janeway, Archer und Co. nachzueifern und den Geist des vereinten Europas zu verbreiten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Oder wie es Ro Laren sagen würde: Die EU kann viel von uns lernen! Denn wichtig ist es, die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;GRUNDWERTE&lt;/span&gt; zu verteidigen und sich aktiv in die Weiterentwicklung und Ausgestaltung einzubringen. Konstruktive Kritik – aus der die EU etwas lernen kann – ist dabei sogar eine Notwendigkeit! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich wünsche Ihnen und uns viel Erfolg in diesem Einsatz für die Grundwerte der EU: Für Frieden, Freiheit und Zusammenarbeit! Und ich wünsche Ihnen und uns gute Unterhaltung beim neuen Star Trek Film.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Qapla! Jolan tru! Live long and prosper!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 May 2013 14:06:32 +0200</pubDate>
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    <category>allerlei</category>
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    <title>Reduktion - Teil 2</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3646-Reduktion-Teil-2</link>
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Eine erste Idee zur &lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3617-Reduktion&quot;&gt;Reduktion&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; gab es hier schon.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jetzt sitze ich vor dem App Store, google nach Erfahrungsberichten. Dabei finden sich gute Hinweise auf noch bessere Anwendungen, noch mehr Möglichkeiten, ...&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schlussendlich hat man zehn Programm auf dem iPad, zwölf am iPhone und fünf am Mac, die alle irgendwie das gleiche können. Aber jede ist doch ein wenig anders, hat dort und da ihre besonderen Feinheiten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;... und morgen gibt es sowieso eine ganz neue App, die alles noch besser macht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nur ich ändere mich nicht. Ich muss mich in das Programm einarbeiten, ich brauche eine Idee, wie mein Workflow funktioniert.
 &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Mar 2013 23:02:14 +0100</pubDate>
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    <title>Curriculum Vitae - Mit dem Latein am Ende</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3638-Curriculum-Vitae-Mit-dem-Latein-am-Ende</link>
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Ein Veranstalter hat mich als Redner eingeladen und mir auch gleich ein Formular für ein Curriculume Vitae mitgeschickt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Beruflicher Werdegang, Mitgliedschaften, Publikationen und Ehrungen will man von mir wissen. Ich werde über das Internet, Web 2.0 und Social Media reden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich werde somit über meine Erlebnisse der letzten Jahre im und mit dem Internet, über meine Projekte, die ich (mit)geplant, durchgeführt, beendet habe und über all die Interaktionen nicht direkt erzählen. Aber sie sind es, die meine Erfahrung, mein Wissen und meine Einschätzungen ausmachen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber wie packe ich die in ein solches Formular.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mitgliedschaft? Gelten da auch entsprechende Facebookgruppen, Mailinglisten und der mehr oder minder regelmäßige Austausch mit Menschen, die sich mit Social Media, mit Web Accessibility, mit (e-)Partizipation und vielem mehr beschäftigen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Publikationen? Ich blogge, ich twittere, ich kommentiere … aber ein Buch habe ich (leider) noch nie geschrieben. Habe ich jetzt somit noch nie publiziert? Im klassischen Sinne natürlich nicht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich frage mich, ob Expertise rund um das Internet einfach so mit einem Diplom, einer Schrift oder … nachweisbar ist. Bedarf es hier anderer Maßstäbe oder wollen das einem nur all die weismachen, die sich schnell mal &amp;#8220;Social Media Experte&amp;#8221; auf das Namensschild geschrieben haben?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;PS: Natürlich habe ich hier alles recht verkürzt, aber widersprecht und ergänzt ruhig.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;PPS: Die Veranstaltung liegt schon einige Zeit hinter mir, der Text lagerte in halber Form in meinem Textspeicher &amp;#8230; aber jetzt wollte er doch raus.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Mar 2013 22:44:00 +0100</pubDate>
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    <title>Photowalk Vienna am 15. Juni 2013 (Vorankündigung)</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3639-Photowalk-Vienna-am-15.-Juni-2013-Vorankuendigung</link>
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Ausschlaggebend war eine Mail aus Deutschland. &lt;a href=&quot;http://www.beatefirlinger.at&quot;&gt;Beate Firlinger&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.webnfoto.com&quot;&gt;Andreas Hafenscher&lt;/a&gt; und ich (bekannt als Photowalk-Trio ;) haben dann kurz hin- und hergemailt und &amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;... am Samstag, den 15. Juni 2013 gibt´s wieder einen Photowalk Vienna. Jede und jeder Fotointeressierte ist herzlich eingeladen dabei zu sein. Und wie immer heisst es&lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;Beim Photowalk steht der Austausch, der Spass und das kreative Miteinander im Vordergrund. Ob Spiegelreflexkamera, Digicam, Handycam, Analog oder Digital, 0.5 oder 12 Megapixel. All eure Aufnahmegeräte sind herzlich Willkommen. Wer einfach gerne fotografiert und das gerne mal mit anderen ausprobieren möchte, der/die ist eingeladen mitzumachen.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;Uhrzeit haben wir noch nicht genau festgelegt, es wird wohl um 14/15 Uhr herum sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und nun das wichtigste: Der Ort bzw. die Strecke. Nun, das wissen wir selbst noch nicht. Hier kommt die vorhin genannte Mail ins Spiel. Denn rund um diese Tage kommen ein paar Fotobegeisterte aus Deutschland und wollten von mir wissen, ob es ev. einen Photowalk gibt. Daraufhin haben wir die Gunst der Stunde genutzt und den Termin festgelegt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die deutschen Kollegen suchen dabei &amp;#8220;Hinterhöfe, rotten places,  morbider Charme …&amp;#8221; oder ganz spezielle Wienplätze, außerhalb der klassischen Wienaufnahmen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nun, die &amp;#8220;wisdom of the crowd&amp;#8221; wird doch sicherlich gute Ideen haben. Diese Ideen und unsere eigenen legen wir dann auf den Tisch und wählen eine aus. Dann gibt es auch genaue Uhrzeit, Ort und Begleitumstände.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also: 15.6. vormerken, Ideen hier (oder in der &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/groups/456988160996850/&quot;&gt;Facebook Gruppe des Photowalk Vienna&lt;/a&gt;) kommentieren oder mir mailen (blog@robertlender.info) und bis bald beim Photowalk Vienna Juni 2013. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 Feb 2013 20:07:00 +0100</pubDate>
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    <category>allerlei</category>
<category>photowalk</category>
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    <title>80 Jahre Bücherverbrennung - Literaturquiz</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3623-80-Jahre-Buecherverbrennung-Literaturquiz</link>
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;&amp;#8220;Der duftende Doppelpunkt&amp;#8221; schreibt mir &lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;Lieber Robert, wenn Dir die literarische Initiative des &amp;#8220;Duftenden Doppelpunktes&amp;#8221; unterstützenswert erscheint, leite bitte die folgende Info weiter.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;Das tue ich hiermit gerne.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;2013 jährt sich die Bücherverbrennung von 1933 zum 80. Mal. Der &amp;#8220;Duftende Doppelpunkt&amp;#8221; erinnert an die betroffenen AutorInnen mit einem dreiundzwanzigteiligen Literaturquiz.&lt;br /&gt;
Du bist herzlich zum Mitmachen eingeladen!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2013/01/30/80-jahre-buecherverbrennung-literaturquiz-teil-1/&quot;&gt;Zum Literaturquiz Teil 1&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 04 Feb 2013 19:16:00 +0100</pubDate>
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    <title>Reduktion</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3617-Reduktion</link>
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;ul&gt;
		&lt;li&gt;Einige Apps vom iPhone entfernen&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Newsletter-E-Mails abbestellen&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;RSS-Abos ausmisten&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Von einem Social Media Dienst abmelden&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Eines der vielen Twitter-Profile löschen&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Ein paar Menschen nicht mehr auf Twitter folgen&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Nur 6 statt 10 To-Do Apps pro Tag ausprobieren&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;... &lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 Jan 2013 23:56:29 +0100</pubDate>
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    <title>Frohe Weihnachten</title>
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
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    	&lt;p&gt;Was kann man wünschen,&lt;br /&gt;
was soll man wünschen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was kann man hoffen,&lt;br /&gt;
was darf man hoffen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Worüber soll man sich freuen,&lt;br /&gt;
darf man sich freuen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute stelle ich mir keine Fragen. Heute wünsche ich einfach, heute hoffe ich einfach und ein wenig freue ich mich &amp;#8230; über all die kleinen Dinge, die ich so leicht übersehe.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und heute darf ich wieder Danke sagen. Danke für eure (ihr alle da draussen im weltweiten Netz, die ihr mein Blog lest) Kommentare, danke für eure Hinweise, danke für eure Kritik und danke für all eure Unterstützung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Frohe Weihnachten!&lt;/p&gt;

	
&lt;div class=&quot;serendipity_oembed_photo&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://farm9.staticflickr.com/8496/8302838979_b0548b3061_b.jpg&quot; title=&quot;Frohe Weihnachten&quot; alt=&quot;Frohe Weihnachten&quot;/&gt;
&lt;/div&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 24 Dec 2012 14:09:48 +0100</pubDate>
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    <category>allerlei</category>

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    <title>Wenn man keinen Artikel schreiben kann</title>
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Die liest man woanders einen Blogartikel, hat eine gute Idee dazu und will am Abend darüber schreiben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da ruft man das dortige Blog nochmals auf, liest auch ein wenig Kommentare &amp;#8230; und bemerkt, dass einem jemand diesen neuen Gedanken schon weggeschnappt hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann sitzt man vor einem Textfeld, der Cursor blinkt &amp;#8230; und man kann nur diesen Text tippen. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 11 Dec 2012 22:06:04 +0100</pubDate>
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    <category>allerlei</category>

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    <title>Erster Advent</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3602-Erster-Advent</link>
            <category>allerlei</category>
    
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;schmerz, dunkelheit und zorn&lt;br /&gt;
verlorengegangen in den weiten&lt;br /&gt;
einer liebe&lt;br /&gt;
furcht die keine grenzen&lt;br /&gt;
kennt und doch nicht&lt;br /&gt;
meine seele jagen muß&lt;br /&gt;
stille die in mich kehrt&lt;br /&gt;
die meine ruhe zur vollendung bringt&lt;br /&gt;
ein lachen das kein ende kennt&lt;br /&gt;
dessen freude mich vollkommen umfängt&lt;br /&gt;
so stehe ich da&lt;br /&gt;
im laufe meines alltags&lt;br /&gt;
und glaube ein wunder zu sein&lt;br /&gt;
bin geborgen in dir&lt;br /&gt;
und glaube mich verloren&lt;br /&gt;
so verloren&lt;br /&gt;
das ich jeden tag mich neu finde&lt;br /&gt;
an anderen ecken des lebens &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 02 Dec 2012 00:13:29 +0100</pubDate>
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    <category>allerlei</category>

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    <title>Ich wollte nur ein Zimmer reservieren</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3575-Ich-wollte-nur-ein-Zimmer-reservieren</link>
            <category>allerlei</category>
    
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Ein Wochenende in eine österreichische Stadt (Städtchen?) fahren und nette Stunden verbringen. Das kann doch nicht so schwer sein. Es gibt Internet, man sucht sich etwas aus und bucht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Tja, aber ganz so einfach ist es nicht immer&amp;#8230; Hotel Nummer 1, Website, Buchungsseite. Solange ich nur ein Doppelzimmer angebe funktioniert es noch recht gut. Aber ich will ja auch noch ein Einzelzimmer zusätzlich reservieren. Immerhin lässt die Buchungsseite dies zu erklärt mir aber, dass das Hotel dann bis Ende Dezember 2013(!) ausgebucht sei (weiter geht der Kalender nicht).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hotel Nummer 2, Website, Buchungsseite. Ankunftsdatum angegeben, ok. Abfahrtsdatum liegt zwei Tage später. Nun, ich bekomme nur die Erklärung, dass sei kein valides Datum und ich möge es nochmals probieren. Tag gecheckt, Monat und Jahr doppelt und dreifach kontrolliert, aber die Buchungsapplikation meint einfach, ich solle bitte an einem anderen Tag abreisen.&lt;br /&gt;
Ein Anruf beim Hotel ergibt 1. dass man diesen Fehler mit einem stummen Nicken (ich konnte es hören ;) zur Kenntnis nimmt und 2. die für Buchung zuständige Mitarbeiterin (es ist Freitag nachmittags) erst am Montag wieder kommt und ich bis dahin nicht in Erfahrung bringen kann, ob ich noch ein Zimmer kriege. Immerhin kann mir die Dame am Telefon sagen, dass noch Zimmer frei wären. Aber buchen geht erst montags. Sofern die Zimmer dann noch frei sind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hotel Nummer 3, Website, Buchungsseite. Ich kann die Anzahl der Zimmer nicht wählen und bei der Auswahl von drei Personen mag mich die Seite nicht mehr. Anruf im Hotel ergibt, dass sie keinen 3-Personen-Zimmer hätten. Wollte ich auch nicht. Aber wie buche ich dann gleichzeitig online mehr als ein Zimmer. Ja, das ginge nicht &amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber es geht auch anders. Hotel Nummer 4 ist ein kleines, mit weniger Sternen ausgerüstetes Haus. Buchungsseite funktioniert und akzeptiert auch die Angabe von zwei Zimmern. Rückmeldung innerhalb von einer halben Stunde per E-Mail. Man hätte leider kein Zimmer frei. Ok. Aber die Mail geht noch weiter. Man gibt mir die Daten vom Tourismusservice um dort nachzufragen und man nennt mir auch ein Hotel (Nummer 5) in der gleichen Kategorie, zu dem man schon öfters  Gäste geschickt hätte und von denen man nur positives gehört hätte. Nun, das nenne ich ein nettes Service.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hotel Nummer 5 im Web besucht. Buchungswebseite ist recht benutzerInnenfreundlich und einfach (im positiven Sinne), man kann sogar mehrere Zimmer(kategorien) wählen. Die Buchungsseite schickt eine einfach Mail an das Hotel (und cc: an mich) &amp;#8211; Antwort kam nach 20 Minuten. Terminlich musste ich noch ein wenig umdisponieren, aber dann war nach zwei weiteren Mails das Zimmer reserviert.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ist das mit dem &amp;#8220;Schnell noch ein Hotel gecheckt&amp;#8230;&amp;#8221;.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 29 Sep 2012 19:20:10 +0200</pubDate>
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    <category>allerlei</category>

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    <title>5 Fragen - 5 Antworten</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3533-5-Fragen-5-Antworten</link>
            <category>allerlei</category>
    
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Mit März startete ich eine neue Aktion in meinem Blog: &lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3465-10-Fragen-10-Antworten&quot;&gt;10 Fragen &amp;#8211; 10 Antworten&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Damals schrieb ich:&lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;Stellt mir hier über die Kommentare, per Twitter, per Facebook,... Fragen. Zumindest die ersten 10 (von 10 unterschiedlichen Personen) werde ich auf alle Fälle beantworten. Ganz sicher. Und wenn sie zu persönlich sind (die Fragen) finde ich schon einen Weg für eine etwas andere Antwort ;) &lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;Bis heute gab es fünf Fragen &amp;#8211; und fünf Antworten meinerseits:&lt;/p&gt;

	&lt;ul&gt;
		&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3518-Von-ISO-auf-UTF-8-umstellen-Infofragmente&quot;&gt;Von &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;ISO&lt;/span&gt; auf UTF-8 umstellen &amp;#8211; Infofragmente&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3520-Die-Technik-von-Webtermine&quot;&gt;Die Technik von Webtermine&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3522-Das-haette-ich-immer-schon-machen-wollen&quot;&gt;Das hätte ich immer schon machen wollen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3525-OpenScience&quot;&gt;OpenScience&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3526-Wann-habe-ich-von-Facebook-genug&quot;&gt;Wann habe ich von Facebook genug&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

	&lt;p&gt;Jede dieser Fragen hatte für mich seine eigene Herausforderung. Danke daher an die FragenstellerInnen. Besonders freute es mich, dass Artikel wie &lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3525-OpenScience&quot;&gt;OpenScience&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; zu sehr umfangreichen Kommentaren führten, die man schon als Gastartikel bezeichnen könnte. Auch dafür danke. Insgesamt war diese Aktion schon jetzt Anregung für mich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Solange die Zahl 10 noch nicht erreicht ist, solange habt ihr noch &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;DIE&lt;/span&gt; Chance ;) mir Fragen zu stellen. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Jun 2012 19:04:56 +0200</pubDate>
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    <category>10q10a</category>
<category>aktion:fragen</category>
<category>allerlei</category>

</item>
<item>
    <title>OpenScience</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3525-OpenScience</link>
            <category>allerlei</category>
    
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Im Rahmen meiner Aktion &lt;span class=&quot;serendipity_wikilink_internal&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_wikilink_visitor&quot; href=&quot;http://robertlender.info/blog/archives/3465-10-Fragen-10-Antworten&quot;&gt;10 Fragen &amp;#8211; 10 Antworten&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; möchte &lt;a href=&quot;http://www.ikosom.de&quot;&gt;Jörg Eisfeld-Reschke&lt;/a&gt; von mir wissen:&lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;dann bin ich wissbegierig von Dir zu erfahren, wie Deine persönliche/webaffine und Deine berufliche Einschätzung zu OpenScience ist. :)&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;Kleine Anmerkung. Jörg ist Gründer von &lt;a href=&quot;http://www.ikosom.de&quot;&gt;Ikosom&lt;/a&gt; &amp;#8211; Institut für Kommunikation in sozialen Medien. Im Blog von Ikosom  findet sich ein Artikel mit dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.ikosom.de/2012/05/02/ikosom-goes-openscience-was-ist-openscience&quot;&gt;ikosom goes OpenScience! Was ist OpenScience?&lt;/a&gt;. Da liegt die Frage von Jörg natürlich nahe.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nachfolgendes sehe ich selbst als erste Annäherung, als Ideen- und Gedankenschnipsel zu dieser Frage. Mehr kann ich nicht bieten, da ich zwar praktische Erfahrungen in &amp;#8220;open…&amp;#8221; Projekten, jedoch nicht direkt in OpenScience habe. h2. OpenScience?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie Ikosom in ihrem Blogartikel schon anführen, kann man über Open Science nur in der &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Open_science&quot;&gt;englischsprachigen Wikipedia einen Artikel finden&lt;/a&gt;, jedoch nicht im deutschsprachigen Bereich. OpenScience ist dabei das öffentliche entwickeln, durchführen von wissenschaftlichen Projekten und das veröffentlichen der Ergebnisse (Stichwort &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access&quot;&gt;open access&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;

	&lt;h2&gt;Mein Umfeld&lt;/h2&gt;

	&lt;p&gt;Der Hinweis von Jörg auf meine berufliche Einschätzung liegt darin, dass ich in einer Behörde arbeite, die immer wieder Studien und Meinungsbefragungen in Auftrag gibt &amp;#8211; hauptsächlich im breiten Gebiet der Jugendforschung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn ich als von Forschung rede, dann nicht über Quantentechnik oder Molekularbiologie oder über die Arbeit mit Fruchtfliegen (Grüße an Christiane). Wobei man &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Drosophila_melanogaster#Drosophila_als_Forschungsobjekt_der_Genetik&quot;&gt;Fruchtfliegen für die Forschung&lt;/a&gt; eben nicht unterschätzen sollte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Salopp gesagt geht es in meinem Arbeitsbereich &amp;#8211; und auch in dem, womit ich als Blogger am Rande immer wieder zu tun habe &amp;#8211; um das Forschungsgebiet Mensch und Gesellschaft, wie die gesellschaftlichen Gegebenheiten Einfluss auf uns nehmen bzw. wir auf sie und warum sich der/die Einzelne bzw. in der Gruppe so und nicht anders verhält.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da geht es nicht um Milliarden Euro, die auf Basis von Forschung in neue Technologien landen. Höchstens wenn sich Marktforscher/innen darauf konzentrieren, wie denn ein Produkt in die richtige Zielgruppe gelangen bzw. wie man denn mit dem eigenen Produkt &amp;#8220;credibility&amp;#8221; erreichen kann. Ansonsten zielt hier Forschung darauf, EntscheiderInnen eine Grundlage für gesellschafts(politische) Aktivitäten, Pläne und Maßnahmen zu geben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So, das war quasi der Disclaimer zum nachfolgenden.&lt;/p&gt;

	&lt;h2&gt;Das Potential&lt;/h2&gt;

	&lt;p&gt;Ich sehe auf alle Fälle viel Potential in der OpenScience Idee. Ich spreche vorerst von Idee, da in der Praxis sich natürlich Fallstricke finden &amp;#8211; aber sicherlich Möglichkeiten diese zu umgehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Somit böte OpenScience meiner Meinung nach folgende Möglichkeiten:&lt;/p&gt;

	&lt;ul&gt;
		&lt;li&gt;Keine Parallelforschung: Voneinander rechtzeitig (und nicht erst mit der fertigen Publikation) wissen verhindert paralleles beauftragen und arbeiten.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Vergleichbarkeit: Und wenn auch parallel gearbeitet wird, so ist die Chance größer, dass diesselben Fragestellungen verwendet werden, dasselbe Setting oder Samples angewendet werden etc. Das ermöglicht Vergleichbarkeit von Forschung.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Neue Forschungsinstrumente: Gerade im Bezug auf das Internet und das Verhalten der Menschen fehlen uns noch entsprechende Erhebungsinstrumente. Wie misst man die Influencer in Twitter &amp;#8211; wohl nicht mit Twitterrankings (egal welcher Art). Im Sinne von Open Source, bei der eine Vielzahl von Menschen gemeinschaftlich an der Entwicklung eines Softwareproduktes arbeiten besteht die prinzipielle Möglichkeit gemeinsam an solchen Forschungs- und Erhebungsinstrumenten zu arbeiten.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Breitere Beforschung: Oft stehen am Schluss eines Forschungsprojekts weitere Fragen. Warum diese nicht ganz offen publizieren, schon im Vorfeld auch mitteilen, was alles nicht beforscht werden kann, … und damit die Chance eröffnen, dass andere dies aufgreifen. &lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Nochmals Synergien nutzen: Geld für Forschung ist immer rar. Da mag eine Aufgabenverteilung, ein gemeinsames Arbeiten mit dem Wissen und den Anregungen vieler einen gewissen Ausgleich darstellen.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Detailschritte sichtbar machen (Lernen aus Fehlern): In der fertigen Publikation lese ich von den Ausgangsfragen, Samples, .. und von Ergebnissen. Aber was geschah dazwischen? Warum ließ ich bestimmte Fragestellungen fallen. Was funktionierte nicht. War die Fokusgruppe ein Reinfall, der Online-Fragebogen missverständlich. Was hätten wir gerne noch beforscht, aber Zeit und Geld fehlten. Offenheit in solcher Konsequenz entspricht nicht unbedingt unserer Art von &amp;#8220;Fehler&amp;#8220;kultur. Fehler verschweigt man. Fehler macht man nicht, dabei wären sie die Quelle einer Chance, das nächste mal besser zu sein.  &lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

	&lt;h2&gt;Die Probleme&lt;/h2&gt;

	&lt;ul&gt;
		&lt;li&gt;Missinterpretation: Ich habe immer wieder erlebt, dass ForscherInnen Daten zurück halten wollten, da man sie auch auf problematische Weise interpretieren könne. Das ist immer das Risiko, dass jemand die Ergebnisse nimmt und daraus seine eigene Weltsicht &amp;#8220;bastelt&amp;#8221;. Könnte andererseits OpenScience nicht auch das Gegenmittel sein, in dem von Anfang solche Interpretationen mit Gegendarstellungen und Information abgefangen wird?&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Finanzierung: Wer finanziert denn gerne Forschung, die dann einfach jedeR so nutzen kann. Wer finanziert OpenScience, bei der jeder Schritt unter Beobachtung steht.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Vernetzung kostet Ressourcen: OpenScience schafft Vernetzung mit anderen Communities, Einrichtungen, Einzelpersonen. Aber ein Netzwerk am Leben zu erhalten kostet personelle und zeitliche Ressource. Ich habe schon viele Projekte erlebt, die genau diesen &amp;#8220;Netzwerkeffekt&amp;#8221; mit unrealistisch niedrigen Werten angesetzt haben und dann die beteiligten Netzwerker/innen ob der geringen Kommunikation enttäuschten.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Offenheit ohne Ende: Vielleicht ist das nur hypothetisch. Aber eine offene Entwicklung bedeutet immer wieder neue Fragestellungen, weitere Ideen, zusätzliche… und beinhaltet damit die Frage, wann man einen Schlussstrich zieht und mit Phase 2 beginnt.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;

	&lt;h2&gt;Die Entwicklungsmöglichkeiten&lt;/h2&gt;

	&lt;p&gt;Nachfolgendes sind nur mehr Ideenschnipsel &amp;#8211; noch nicht fertig gedacht. Aber wozu blogge ich, wenn ich nicht auch das schreiben kann &amp;#8211; vielleicht als Grundlage für eine weiterführende Diskussion.&lt;/p&gt;

	&lt;h3&gt;Science of the Crowd&lt;/h3&gt;

	&lt;p&gt;Die berühmte (und oft auch gescholtene) &amp;#8220;Weisheit der Massen&amp;#8221; ist sprichwörtlich im Web 2.0 geworden. Aber kann OpenScience so etwas auch für die Wissenschaft kreieren. Warum nur die Rechner hunderttausender PC-NutzerInnen für die Auslagerung von Rechenmodellen nutzen. Warum nicht Forschungsaufgaben auf eine große Gruppe verteilen. &lt;br /&gt;
Warum nicht beispielsweise die Befragten befragen, was man denn überhaupt fragen sollte?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kann man das? Könnte man nicht auch die Finanzierung auf eine breitere Masse verteilen. Es gibt durchaus Forschungsprojekte (im Umweltbereich zum Beispiel) bei denen viele ein Interesse hätten. Und OpenScience würde (hoffentlich) sicher stellen, dass dann nicht allein Auftragsforschung (im negativen Sinne) erfolgt.&lt;/p&gt;

	&lt;h3&gt;Beobachtung verändert das Objekt&lt;/h3&gt;

	&lt;p&gt;Diese Veränderung ist etwas, das man eigentlich in der Forschung nicht beabsichtigt oder tunlichst vermeiden möchte. Sozial angepasste Antworten bei Meinungsbefragungen &amp;#8211; oder insbesondere der berühmten Sonntagsfrage &amp;#8211; sind nicht das, was die Meinungsforschung braucht.&lt;br /&gt;
Aber gerade im soziologischen Bereich wollen wir mit den Ergebnissen etwas tun, sie eventuell Präventionsprojekten, Grätzelprojekten, … einfließen lassen.&lt;br /&gt;
Was spräche dagegen, dass die Beforschten sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen. &lt;br /&gt;
Einfaches Beispiel: Ein Beforschung von Nachbarbeziehungen, in dem man Nachbarn mit Fragebögen zu Nachbarn schickt und damit vielleicht das erste Gespräch zwischen den beiden ermöglicht. Ich denke, da gäbe es noch viel spannendere Möglichkeiten….&lt;/p&gt;

	&lt;h2&gt;Fazit&lt;/h2&gt;

	&lt;p&gt;Viele Möglichkeiten, viele Fragen. So stellt sich für mich OpenScience dar. Aber gerade Ideenansätze, die das &amp;#8220;Open&amp;#8221; in sich tragen sind wohl so offen (oder müssten es sein), dass sie mit einer Idee beginnen, die sich immer wieder selbst hinterfrägt, evaluiert und weiter entwickelt. Wenn OpenScience in fünf Jahren mit den gleichen Definitionen, Fragen und Problemen daher kommen würde, dann müsste man sich doch fragen, ob nicht etwas schief gelaufen wäre.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;…und danke für die Frage. So habe ich meine bisherigen Ideenfragmente noch um ein paar mehr ergänzt und zumindest zu einem kleinen Text erweitern können … und die Anregung erhalten, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 Jun 2012 18:51:03 +0200</pubDate>
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    <category>10q10a</category>
<category>aktion:fragen</category>
<category>allerlei</category>
<category>opendata</category>
<category>openscience</category>

</item>
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    <title>Impulse fürs schreiben</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3516-Impulse-fuers-schreiben</link>
            <category>allerlei</category>
    
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Mit Petra Öllinger (und Georg Schober) verbindet mich u.a. eine ungewöhnliche &lt;a href=&quot;http://www.robertlender.info/blog/archives/2921-Literatur-Twitter-Preisverleihung&quot;&gt;Literatur-Twitter Aktion&lt;/a&gt;. Ihr Blog, der &lt;a href=&quot;http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at&quot;&gt;Duftende Doppelpunkt&lt;/a&gt;, bringt immer wieder Neues rund um das Thema Literatur.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute fand ich das Angebot, sich einen &lt;a href=&quot;http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/09/musenkuss-schreibimpuls-per-mail&quot;&gt;Musenkuss &amp;#8211; Schreibimpuls per Mail&lt;/a&gt; alle 14 Tage zusenden zu lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;Die Schreibimpulse regen Ihre Kreativität an, laden Sie zum Experimentieren ein und unterstützen Sie bei der Entfaltung Ihres literarischen / schreibenden Potentials.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;Nun, habe ich gleich mal auf senden geklickt und bin schon neugierig, was ich alsbald in meiner Mailbox finden werde&amp;#8230;&lt;/p&gt;

  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 May 2012 22:39:00 +0200</pubDate>
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    <category>allerlei</category>

</item>
<item>
    <title>Die ganze Welt ist ein Spiel...</title>
    <link>http://robertlender.info/blog/archives/3513-Die-ganze-Welt-ist-ein-Spiel...</link>
            <category>allerlei</category>
    
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
    <content:encoded>
    	&lt;p&gt;Gerade ein Zitat gefunden:&lt;/p&gt;

	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;Die ganze Welt ist ein Spiel, man braucht nur die richtigen Legosteine.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;

	&lt;p&gt;Stammt aus 1999, Urheber eine gewisser Robert Lender :)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nun, wer anderer Meinung ist, möge es hier bitte kommentieren. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 06 May 2012 22:51:49 +0200</pubDate>
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    <title>Weiße Rosen für eine Legende</title>
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    <author>blog@robertlender.info (Robert Lender)</author>
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    	&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;&quot; src=&quot;http://robertlender.info/blog/uploads/client/konzert_nana_m.JPG&quot; alt=&quot;Konzertbühne von der Ferne&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;326&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sucht man nach der Bedeutung von weißen Rosen so können diese für Neuanfang wie auch dem Ende stehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nun, nichts besseres passt wohl für Besuch eines Konzerts von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nana_Mouskouri&quot;&gt;Nana Mouskouri&lt;/a&gt; im Jahr 2012. Ja, ich war dabei. Wenn man 45 wird, dann sieht man in eine Zukunft, die wohl nicht mehr diesen Zeitraum umfassen wird. Und man blickt in die Vergangenheit. Da gab es so eine Zeit, in der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Anneliese_Rothenberger&quot;&gt;Anneliese Rothenberger&lt;/a&gt; Gäste im Fernsehen empfing. Da gab es ansonsten keinen Kanal aus dem Ausland dem man empfangen konnte und eigentlich gar keine Wahl, denn Oma und Mutti wollten das sowieso schauen. Und damals hat es mir auch gefallen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und da gab es eine Frau mit langen schwarzen Haaren und einer Brille. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nana_Mouskouri&quot;&gt;Nana Mouskouri&lt;/a&gt;. Ein Name, der sich bei mir eingeprägt hat. Nicht so sehr die Lieder, von denen ich die meisten gar nicht mehr kenne. Aber diese Brille.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Brille ist ihr Markenzeichen. Nehme sie sie ab, keiner würde sie auf der Straße erkennen. Travestiekünstler lieben sie dafür. Denn diese setzen eine schwarze Brille, eine gleichfarbige Perücke auf und schon wissen zwei drittel aller Besucher/innen, wer denn da imitiert wird.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als ich das Plakat &amp;#8220;50 Jahre Weiße Rosen&amp;#8221; sah und dieses Konzert so symbolisch mit meinem Geburtstag verknüpft war, da musste ich einfach ja sagen, einen Spaziergang in meine Vergangenheit zu wagen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Siebenundsiebzig Jahre ist Frau Mouskouri. Angeblich. Denn irgendwie kam mir der Gedanke, dass es vielleicht so sei wie bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Phantom_%28Comic%29&quot;&gt;Phantom&lt;/a&gt;. Dieser reicht seine Uniform, seine Maske,… an seinen Nachfolger weiter. Seit über 400 Jahren. Und so glauben die Menschen, dass das Phantom ewig lebt. Vielleicht reicht auch Nana Mouskouri ihre Brille einfach nur weiter…&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;27. April, Stadthalle, Wien. Nicht, dass ich der Jüngste im Saal war. Aber ich senkte den Altersdurchschnitt im Promillebereich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Licht aus im Saal. Stille. Musik. Und gleich der Hit, den alle kennen, die damals aufgewachsen sind &amp;#8220;Weiße Rosen….&amp;#8221;. Aber was für ein Arrangement, seltsam. Und man merkt Nana Mouskouri das Alter an. Die Stimme gibt nicht mehr das her, was einmal war. Und so ist der Einstieg enttäuschend.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und schnell merkt man, dass deutsche Schlager nicht ihre wirklich Welt sind. Denn sobald sie griechisch singt, wirbeln ihre Hände, stehen ihre Füße fest in den unglaublich hohen (77 Jahre!) Stöckelschuhen und es kommt etwas von dem, was mich wohl damals faszinierte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Frau Mouskouris Tochter hat auch ihre Auftritte. Jung, gute Stimme, man merkt den Versuch der Mutter ihr einen Platz im Business zu verschaffen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Pause. Nun, zwei Gedanken, die auch meine Sitznachbarn befällt. Soll man es bewundern, dass eine 77Jährige noch so auf der Bühne steht. Oder soll man trauern, dass eine Legende an ihrem eigenen Image kratzt, ihre Stimme nicht mehr das ist, was einmal war. Soll man ihr sagen: Danke, Frau Mouskouri, es war eine schöne Zeit. Aber heute höre ich lieber ihre CDs. Soll man das?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber ich denke mir, es ist eine Show, es ist meine Erinnerung und ich nehme es wie es ist. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wieder geht das Licht aus. Nana Mouskouri erscheint in neuem Kleid und wirkt … anders. Sie singt Lieder vom Herbst des Lebens, vom Alter. Und es ist nicht mehr wichtig, dass jeder hohe Ton getroffen, jede Note bis aufs letze gehalten wird. Leise packt mich ein wenig innerliche Ergriffenheit … seltsam. Ich dachte, das wird einfach nur ein witziger Abend.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dann wieder griechische Lieder, englische Texte und man merkt den alten Elan. Stimmung kommt auf. Menschen gehen nach vorne. Man klatscht mit. Der Eindruck, dass  hier ein Star vor den Menschen zerfällt ist weg gewischt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Lied, gemeinsam mit ihrer Tochter gesungen. Ich lasse mich ein wenig darin versinken. Wieder kommt mir dieser Gedanke. Ich sehe Nana Mouskouri ihre Brille abnehmen, mitten auf der Bühne. Sie reicht sie ihrer Tochter, die sie aufsetzt. Nein, natürlich tut sie das nicht. Hätte sie es getan, &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=HxR0-ThDuhM&amp;#38;list=FLraK5TXGphPz1KfiJ4qmnyg&amp;#38;index=1&amp;#38;feature=plpp_video&quot;&gt;ich hätte wohl geweint&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schlussendlich. Noch einmal &amp;#8220;Weiße Rosen aus Athen&amp;#8221;. Ja, so habe ich mir das vorgestellt. Da kam ein Feuer, eine Begeisterung. So kann ich eine Legende in Erinnerung behalten. Und ich kann sagen, ich war dabei. Als wohl einer der letzten, der sie noch live gesehen und gehört hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer in diesem Text &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pathos&quot;&gt;Pathos&lt;/a&gt; findet, der hat wohl recht. Aber immerhin haben die alten Griechen das Wort erfunden. Und daher gebührt es wohl einer Griechin.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 29 Apr 2012 00:51:43 +0200</pubDate>
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