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Glück - ein Text zum Projekt *txt

Glück

voller gedanken sein
glück

gedankenlos sein
glück

dazwischen wählen können
glück

glücklich sein
glück

unglücklich sein
und wissen dass es wieder ein glück geben wird
glück

geboren zu sein
glück

nicht geboren zu sein
wessen glück

sonne strand meer
glück

sonne strand meer
arbeit
flucht
glück?

wer glück hat
hat nichts oder alles

ist glück verdient
ist glück verdienst
ist glück ein geschenk
ist glück erarbeitet

es ist was es ist würde der poet sagen
es glückt wenn es glückt würde der handwerker sagen
glück auf schallt es aus dem berg

hast du ein oder zwei glück

und auch drei glück
sind weniger
als einmal wirklich glücklich zu sein


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum zehnten Wort Glück.

Open Source ist für mich mehr als IKEA

Schon wieder so ein Titel … der natürlich einen tiefen Hintergrund hat. Bei Dirk gerade über den “IKEA-Effekt” gelesen. Menschen schätzen angeblich etwas mehr, wenn sie es selbst zusammen gebaut haben.

Dirk überlegt nun

Das kann natürlich neben vielen anderen einer der Gründe sein, weshalb Entwickler und Anwender von Open-Source-Software von dem Prinzip Open Source so überzeugt sind.

Natürlich gibt es diejenigen (und das sind wohl die meisten) die Open Source Software einfach nutzen, weil sie billiger oder besser oder … ist.

Aber ich sehe für mich bei mancher Software, die ich so auf ein Möbelstück übertragen würde:

  • Ich weiß, wo der Wald steht, in dem das Holz geschlägert wurde und ich weiß, ob sie dort auch nachforsten
  • Ich weiß, unter welchen Umständen und von welchen Menschen das Möbelstück gebaut wurde
  • Ich weiß, was die Produktion und der Transport kosten
  • Ich weiß, wem das Geld zu Gute kommt, wenn ich dafür zahle

Und in einzelnen Fällen kann ich sogar mit dem Möbelhersteller sprechen, diskutieren und ihm Vorschläge für Verbesserungen des Regals machen oder mir noch das Nachttischkästchen im gleichen Styling wünschen.

Nebstbei. Es gibt auch “freie” Designideen für Möbel. Ein paar bauen sogar auf dem Möbelhaus aus Schweden auf. Eines davon könnte sogar ich vielleicht bauen ;)

ICH #99

Ich war die Nummer 99. Eigentlich war ich der 99. Mensch, der das Projekt b-cared (Notruf-App) unterstützte.

Weiters habe ich die Entwicklung des Remix Mini (Android PC) mit unterstützt und mir ein Exemplar gesichert.

2016 bekomme ich dann noch meine digitale Kopie des von einigen hunderttausend mitfinanzierten Star Trek Films Axanar.

Das heißt ich bin ein Teil derer die Crowdfunding Projekte unterstütze.

Warum? Einer und viele Gründe.

Ich kann mit teilweise recht geringen Beträgen mithelfen, dass spannende Projekte, Produkte, Ideen produziert, entwickelt oder gestaltet werden können.

Ich bekomme öfters auch etwas retour, nämlich das fertige Produkt, dass ich selbst nutzen kann und möchte.

Bei anderen Projekten möchte ich einfach jemanden die Chance geben etwas zu realisieren, für das er/sie sonst kein Geld bekommen würde.

Manchmal bin ich mir gar nicht sicher, ob es klappt oder ob das Endprodukt “perfekt” wird. Aber die Grundidee ist so interessant, dass ich gerne sehen möchte, ob eine zweite oder dritte Version dann wirklich gut wird.

Ja, ich sehe die dunklen Seiten des Crowdfunding. Unreife Ideen oder Menschen, die dann in der Umsetzung – aus vielen Gründen – scheitern. Und manchmal auch die Frage, warum es dafür Crowdfunding bedarf und nicht andere Quellen und geldgebende Institutionen quasi aus der Verantwortung genommen werden.

Aber um 21 Uhr abends die Nummer 99 zu sein und zu wissen, dass man vielleicht ein gutes Projekt mit auf den Weg gebracht hat. Das hat was.

Und wenn es mal scheitert. Dann wird es das nächste mal was…

Wie erklär ich es mei... Barcamp

Wieder in meinen “Alerts” aufgetaucht. Jan Tißler erklärt schon im Jahr 2010 seiner Mutter, was ein Barcamp ist.

Ich denke, es muss noch untechnischer gehen. Es sind nicht die Sessions, die drei Vorstellungstags,… die den Unterschied machen. Es ist das offene aufeinander zu gehen, dass man erklären muss. Hmm, nicht erklären. Erzählen. Erzählt, was euch auf Barcamps passiert ist, was ihr gelernt und mitgenommen habt. Erzählt welche Ideen Barcamps in euren Alltag, eure Arbeit, euer Hobby, euer .. brachten.

Barcamp ist bunt.

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