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Photowalk Vienna, Donaupark (28.09.2014)

Schild Photowalk 28. September 2014 im DonauparkEs wird wieder photogewalked, im Donaupark in Wien. Maria Pflug-Hofmayr (@meta_physik) und ich spazieren, fotografieren und plaudern und freuen sich über weitere Mitspazierende.

Zeit- und Treffpunkt

Photowalk Vienna im Donaupark, am Sonntag, 28. September 2014, 14.00 Uhr (bis ca. 17.00 Uhr)

Treffpunkt vor dem Kinderspielplatz nach dem China-Restaurant (siehe Plan). Dies ist unser Start- und Endpunkt.

Und wenn es regnet? Dann treffen wir uns trotzdem, bereden kurz die Situation und photowalken beispielsweise die U-Bahn-Stationen entlang.

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Eine leere Folie

Inge Brodnig hat bei der DNP14 Tagung eine leere Folie in ihre Präsentation eingefügt. Ihre Intention war eine andere, aber ich finde die Idee interessant.

Baue eine leere Folie in deine Präsentation ein und

  • mache eine Minute Pause. Einfach Stille.
  • erwähne, dass ein Web voller Barrieren Inhalte für manche so darstellt
  • zeige statt dessen einen physischen Gegenstand
  • frage die Anwesenden, welche wichtige Botschaft sie hier unterbringen würden
  • ….

Ich werde das einfach mal probieren.

Book Challenge

BücherstapelNach der IceBucketChallenge kommt die nächste Herausforderung. Monika und Marina haben mich eingeladen mitzumachen. Bei der Book Challenge gibt es keinen speziellen Hintergrund oder so. Man soll einfach die 10 Bücher nennen, die einen im Leben etwas bedeuteten, berührten und drei weitere Personen nominieren. Tja, Kettenbrief auf Nett :)

Aber die Frage mag ich und daher fange ich mal an.

DIE 10 Bücher sind es wohl nicht, da ich an einem Abend wie diesen sicherlich nicht mehr alles im Kopf habe. Aber es sind 10 Bücher, die für mich zumindest eine Bedeutung haben. Die Reihenfolge selbst hat nichts zu sagen.

Noch eine “Einschränkung”. Ich habe auf Bücher zurückgegriffen, die noch in gedruckter Form bei mir zu Hause vorhanden sind. Also nichts neues, digitales oder Bücher, die ich schon längst weitergeschenkt etc. habe.

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Da war doch: NutzerInnenzahlen von Onlinediensten

Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner kleinen Aktion1 “Da war doch”.

Netzwertig.com pflegt eine Liste von Onlinediensten mit den jeweiligen NutzerInnenzahlen. In meinem Feedreader habe ich noch die Version des Artikels von Juni 2013. Nun, dann vergleichen wir mal mit dem Stand von August 2014.

  • Die Dropbox hat sich von November 2012 bis November 2013 (neuere Zahlen hat neuerdings.com nicht) von 100 auf 200 Millionen NutzerInnen erweitert
  • Evernote hat von März 2013 bis Mai 2014 von 50 auf 100 Millionen NutzerInnen zugelegt
  • Facebook konnte sich von März 2013 bis Juli 2014 “nur” von 1,1 auf 1,3 Milliarden monatlich aktive NutzerInnen verbessern. Aber ohne Komma sind das 200 Millionen mehr. Das ist einiges mehr als die meisten anderen Dienste überhaupt NutzerInnen hat
  • LinkedIn stieg von Mai 2013 bis April 2014 von 225 auf 300 Millionen NutzerInnen
  • Twitter hatte im Dezember 2012 200 Millionen monatlich aktive NutzerInnen. Im Juli 2014 waren es 271. Auch eine Menge – aber wohl für Twitter ein zu geringes Wachstum für eineinhalb Jahre
  • Xing hatte im März 2013 13+ Millionen NutzerInnen, im Februar 2014 waren 14. In Zeiten wie diesen ist dies wohl schon positiv (andere deutsche Netzwerke gibt es gar nicht mehr).

Die Zahlen stammen von den Unternehmen und sind daher eventuell mit Vorsicht zu betrachten. Bin schon auf ein Update 2015 gespannt.

1 In meinem Feedreader liegen bzw. lagen mit August 2014 noch rund 2.000 markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit “Da war doch” gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.

Ich brauche kein Internet um dich zu täuschen

Es war eine Zeit ohne Internet, mit Telefonen, die dir nicht die Nummer des Anrufers verrieten. Es ist rund 30 Jahre her, da gab es eine Freundin, die fuhr in die Türkei, nach Afrika. Sie gewann Reitturniere. Sie arbeitete bei einer Telefonhotline für Menschen mit Problemen. Sie tat Dinge, die wir bewunderten.

Und dann stellte sich heraus, dass das alles so gar nicht stimmte. Das sie ein Welt aufgebaut hatte, die nur bedingt etwas mit der Realität zu tun hatte. Wir waren erschüttert und fragten uns, was jetzt von diesen Jahren des Zusammenlebens echt und was nur gespielt war.

Warum ich darüber schreibe. Weil gerade durch das Netz die Geschichte der Holländerin geistert, die über Facebook einen fünfwöchigen Urlaub gefaked hat.

Ok, 2014 kann man zu seinen Geschichten noch leicht ein Fotos, Videos und SMS dazulegen. Aber es ist nicht das Internet, das uns täuscht, es sind und bleiben die Menschen selbst. Und gut- bzw. leichtgläubig waren wir schon immer oder noch nie.

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