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Mein Blog bin ich, ich bin aber nicht mein Blog

Robert Lender mit einem ausgedruckten Twitter All das was ich hier schreibe ist ein Teil von mir. Es ist meine Meinung, meine Aufregung, mein Humor.

Mein Blog ist ein Teil von mir. Es ist der Platz um Gedanken loszuwerden, zu teilen. Es ist der Platz mit anderen darüber zu diskutieren.

In all den Jahren ist mein Blog auch voller Erinnerungen. Es ist voll von Aktivitäten, an die ich mich meistens gerne erinnere.

Daher ist es immer ein ungutes Gefühl, wenn mein Blog offline geht, ein Bug, eine falsche Einstellung meine Texte aus dem Internet reißen. Das ist ein wenig als wenn mir ein Stück meiner Sprache fehlt.

Mein Blog ist somit ein Teil von mir. Es gibt einen Teil meines Lebens wider. Aber ich bin nicht mein Blog. Ihr würdet fehl gehen, würdet ihr mich auf das reduzieren, was ihr hier lest.

Es gibt einiges was ich hier nicht niederschreibe. Aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Es barcampt in Wien

Für die zweite Jahreshälfte 2016 sind in Wien wieder Barcamps angekündigt.

Von 23. bis 25. September geht mit dem barcamp.digital ein Mehrthemen-Barcamp an den Start. Journalismus, Inklusion, Content Strategy sind nur einige der Themen.
Leider geht´s sich bei mir nicht aus.

Am 3. Dezember findet zum wiederholten Male das Mediencamp Vienna statt. Ich freue mich darauf und sagte schon 2015 Auf Wiedersehen.

Mittendrin – im Oktober – wird es voraussichtlich ein weiteres Barcamp/Themencamp geben. Ich darf noch nichts sagen. Meiner einer war gestern bei einem ersten Austausch mit der Organisation, auch um die Frage zu klären, ob das Format passend wäre. Es hat mich wirklich gefreut, über meine Erfahrungen zu reden und ein wenig bei der Rohkonzeption mitzumachen. Jetzt drücke ich die Daumen, dass im August eine Einladung rausgeht.

In eigener Sache. Ich bin ein bisschen ein selbsterklärter Barcamp-Evangelist :). Gerne teile ich meine Erfahrungen über Barcamps. Wer also etwas wissen will, der/die frage mich einfach. Soweit ich kann erzähle ich gerne was oder denke mit dir weiter. Insbesondere wenn es um die Weiterentwicklung des Formats geht.

Und jetzt hoffe ich, den einen oder die andere beim barcampen in Wien zu treffen.

Wahn

Jeden Augenblick festhalten
digital
per Snapchat und Instagram verteilen

Jedes Smartphone in der Straßenbahn
als Tod des “echten” Gesprächs bejammern

Jeden Gedanken festhalten
in Worten
per Twitter an alle Follower verteilen

Jeden Tweet
als Ende der Literatur fürchten

Jede Gemütsregung festhalten
in Emoticons
per Smartphone jederzeit

Jede 0 und 1
zu einer 666 formen

Wenn WAHN und WLAN zu ähnlich klingen


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort Wahn.

Offline sein ist ein Trugschluss

In den letzten Tagen habe ich Sonne, Strand und Meer genossen. So ein Urlaub im Süden ist – trotz verbesserter Roaminggebühren – für mich Anlass mehr oder minder offline zu sein.

Smartphone in dem sich eine Fluchtweganzeige spiegelt

Einfach in den “Flugmodus” am iPhone gehen. Nicht nachschauen, was meine Timelines auf Twitter und Facebook so treiben. Keine Mails lesen. Nichts bloggen und keine RSS-Feeds lesen. Das ist ein Luxus, den ich mir durchaus gönne.

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