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Ihr versteht mich nicht

Nein, das wird keine Anklage.

Ich saß heute nur gemütlich in einem Lokal mit netten Menschen zusammen. Und wieder erzählten mir einige, dass sie das was ich so blogge oder per Twitter versende oft nicht verstehen. Fachbegriffe, seltsame Veranstaltungen wie “Barcamps”, spezielle #hashtags,…

All das ist nicht der Alltag vieler Menschen um mich herum.

Dabei versuche ich doch immer wieder als Vermittler zwischen diesen Welten zu agieren. Doch das geht nicht so einfach.

Frage ist, was bedeutet das jetzt? Muss ich zwei Blogs und zwei Twitter Accounts betreiben? Muss ich noch mehr erklären und dabei mit all diesen Erklärungen und Verlinkungen die meisten noch mehr ermüden?

Oder mache ich hier einfach so weiter und versuche neue Kanäle zu finden um Fragen zu beantworten, zu informieren.

Dabei fehlt mir doch selbst oft auch Wissen und Erfahrung in dieser großen digitalen Welt. Ich bin dann aber vielleicht der, der einfach hineingeht in eine Session bei einem Barcamp (Uh, schon wieder so zwei Worte) und naiv seine Fragen stellt.

Nun, ich fange mal an. Habe mir mit jemand einen Termin ausgemacht um mit ihm über Social Media zu plaudern. Quasi die alte WebPlausch Idee.

Auf alle Fälle nehme ich mich an meiner “Digital-Nase” und werde mir überlegen, wie ich diesen Spalt zwischen meinen LeserInnen ein wenig überwinden kann. Ideen sind Willkommen.

Blogcamp Graz 2016 - erste Eindrücke

Das Barcamp Graz 2016 ist vorbei und damit auch das “Blogcamp”.

Ich muss Tweets, Notizen, Eindrücke, Fotos und vieles mehr noch sortieren. Daher erst ein paar unsortierte Eindrücke zum Blogcamp.

Bei der Anmeldung zum Barcamp war die Angabe der Präferenz zu einem Subcamp möglich. Es war schon ein positiver Eindruck, dass sich 32 Personen dem Blogcamp zuordneten.

Bei der Sessionfindung (sechs Slots waren am Samstag frei) gab es einen relativen Andrang, aber wir brachten immerhin acht Vorschläge unter, in dem sich einige einen Slot teilten, weil es thematisch zusammen passte. Ich glaube mit ein wenig Nachfrage zu anfangs und mit Fragen aus den Sessions hätten wir mehr als genug Themen für einen zweiten Blogcamp-Tag gehabt.

Die Thematiken des Tages waren vielfältig:

  • Ein Einstieg ins bloggen
  • Influence Marketing
  • Reiseblogs gestalten
  • Blogmarketing und SEO
  • BloggerInnenidentität in einem Corporate Blog
  • Ist bloggen Journalismus
  • Rechtsfragen
  • Wie findet ihr Themen und wie haltet ihr sie fest
  • Wie kürzt und redigiert man Texte

In jeder Session saßen so ca. 15 – 30 TeilnehmerInnen. Es gab viele Fragen und Diskussionen. Genau das was man sich von einem Barcamp erwartet.

Es gab vieles zu fragen und zu diskutieren. Einiges davon sind Fragen seit der Urzeit des bloggens, die immer wieder unter neuem Gewand auftauchen.

Kann man all das was sich so tut unter einem Begriff “Blog” zusammenfassen? Ist das dann mehr als die technische Plattform? Noch mehr stellt sich die Frage, ob ein Begriff wie “BloggerIn” all die unterschiedlichen Ansätze und Menschen fassen kann. Die Interessen von “Hobby-BloggerInnen” und BloggerInnen mit kommerziellen Anspruch oder journalistischen Interesse sind teilweise sehr unterschiedlich. Die Herangehensweise an manche Fragen auch.

Natürlich bestehen auch noch die Einstiegsfragen: Wie starte ich ein Blog? Welche Plattform verwende ich? Brauche ich eine eigene Domain? Worüber soll ich schreiben?

Dann kommen auch Fragen, wie verdiene ich mit meinem Blog Geld. Da schaudert es die BloggerInnen der ersten Stunde und die Jungen nehmen das ganz gelassen. Mögen die einen Geld verdienen wollen und die anderen “nur” ihre Meinung in den Äther verbreiten – soll doch jeder und jede so bloggen wie er/sie will.

Ist einE BloggerIn ident mit seinem/ihrem Blog oder heißt bloggen heutzutage auch die ganze Social Media Klaviatur zu spielen – von Twitter, Facebook bis Snapchat.

Und wie funktioniert das mit der eigenen Identität, wenn man Teil eines Corporate Blogs ist. Ist man nur die Firma oder doch ein Individuum. Wenn man dann noch nebenbei ein privates Blog betreibt – wie sieht die Schere im Kopf aus: Was erlaubt der Arbeitgeber, wo darf ich mein Wissen nur für das eine und nicht das andere Blog verwenden,…

All das und noch viel mehr haben wir gestreift. Ich hoffe, dass für einige Tipps und Antworten oder zumindest Anregungen dabei waren.

Was ich auf alle Fälle festgestellt habe: Blogs bzw. bloggen ist nicht tot. Es ist lebendig und vielfältig und das ist schon mal sehr gut. Diskutieren wir weiter drüber. Gerne auch am Barcamp Graz bzw. am Blogcamp 2017 …

Ein Hinweis am Schluss: Eine erste Dokumentation findet sich in unserem Trello Board.


Im Rahmen des Barcamp Graz 2016 fand zum ersten mal ein BlogCamp statt. Henriette Zirl und Robert Lender waren die InitiatiorInnen des Blogcamp.

Logo BlogCamp Graz 2016

Dieses Blogcamp / Barcamp Graz wird anders

Henriette Zirl hat mir ein paar Gedanken zum diesjährigen Blogcamp / Barcamp Graz vorweg genommen.

Gemeinsam gestalten wir das Blogcamp (Samstag, 23. April 2016) am Barcamp Graz. Das bedeutet, dass wir den gesamten Samstag in einem Sessionraum verbringen werden. Natürlich fühlen wir uns auch verantwortlich, dass aus diesem Raum etwas getwittert wird und dass Ergebnisse dokumentiert werden. Das heißt anwesend sein, mitschreiben, mitreden,…

Nun, eigentlich heißt es das, was ich als “normaler” Teilnehmer bzw. Teilgeber auf einem Barcamp auch mache. Nur dort kann ich einfach mal pausieren, eine Session auslassen. Das geht am Samstag natürlich nicht :)

Als “Orgas” dürfen wir dann auch noch jeweils vier Stunden Dienst für das gesamt Barcamp tun. Hat aber einen Vorteil. Ihr findet uns als Blogcamp OrganisatorInnen freitags für zwei Stunden am Welcome Desk und könnt uns gleich dort Fragen zum Blogcamp stellen. Und wer mich kennt – viele andere Fragen sind auch willkommen. Sofern nicht gerade der BesucherInnenansturm ist.
Am Sonntag findet ihr uns ebenfalls am Welcome Desk für Fragen nach dem Blogcamp oder für weitere Ideen. Alle Infos dazu auf unserem Blogcamp Board.

All das heißt auch, dass mehr Zeit in die Vorbereitung und Organisation ging. Dafür habe ich nun Trello entdeckt. Neben dem öffentlichen Trello-Board zum Blogcamp (das sich mehr und mehr füllt) gibt es auch ein internes Orga-Board für Henriette und mich.

Wahrscheinlich werde ich nicht so viele Sessions wie sonst besuchen können (außer samstags alle im Blogcamp). Aber nach einigen Barcamps in Graz als Besuchender möchte ich schon ein wenig zurückgeben. Und auch bei diesen Aufgaben wird sicherlich das eine oder andere Gespräch möglich sein.

Ihr werdet – insbesondere vom Blogcamp – sicherlich wieder einiges über Twitter und Instagram von mir lesen bzw. berichtet/dokumentiert bekommen.

Ein wenig mit meinen Energiereserven haushaltend ist dann für mich die Frage, ob ich noch viele Sessionvorschläge mitbringen werde. Naja, zu bloggen kann ich immer was sagen oder fragen oder diskutieren. Der eine oder die andere hat mich auch gefragt, ob ich gemeinsam mit ihm/ihr etwas hosten möchte. Das wird wohl reichen für ein voll ausgefülltes Barcamp.

Und als Orga – damit auch ein wenig Aufpasser über die Ordnung am Barcamp – werde ich mein Augenmerk darauf lenken, wie sich Menschen auf einem Barcamp so benehmen, wie das mit dem gemeinsamen gestalten und organisieren so ist. Darüber wird dann hier im Blog sicherlich berichtet.

Nebenbei: Es sind noch Plätze frei, einfach anmelden und dabei sein :)


Im Rahmen des Barcamp Graz 2016 findet zum ersten mal ein BlogCamp statt. Henriette Zirl und Robert Lender sind die InitiatiorInnen des Blogcamp. Bis dahin schreiben sie im Vorfeld ein wenig über das BlogCamp bzw. über das Thema “bloggen”.

Logo BlogCamp Graz 2016

Das Blogcamp Graz 2016 auf Trello

Henriette Zirl schreibt über die Frage organisiert ihr noch oder bloggt ihr schon. Die einen bloggen immer spontan, was ihnen gerade so einfällt. Die anderen brauchen irgendein Planungswerkzeug um Ideen zu sammeln, einen Redaktionsplan zu erstellen,…

Nachdem Henriette auch Trello als Planungstool erwähnt … gibt es jetzt ein eigenes Trello Board für das Blogcamp.

"Das Blogcamp Graz 2016 auf Trello" vollständig lesen

Barcamp: Sessionliste mit Trello verwalten

Barcamp. Wir tragen unsere Sessionideen zusammen, auf einer großen Tafel (oder ähnlichem). Die steht dann irgendwo. Will ich wissen, was nach der Session x drankommt bzw. in welchem Raum was stattfindet – dann muss ich zur Tafel. Steht diese zentral ist das ganz ok. Bei manchen Barcamps muss man da sogar Stockwerke wechseln.

Was dann? Sessionliste fotografieren. Bei manchen Barcamps tippen die Orgas das rasch in ein Wiki. Geht auch recht gut, Wikis sind aber oft über ein Smartphone nur beschränkt bedienbar.

Doris Schuppe schreibt darüber wie sie Trello für Barcamp-Sessionpläne nutzt.

Ein interessanter Ansatz. Kennt ihr andere?

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