Twitter und IFTTT oder kurz "Autsch"
Das Twitter sein Ökosystem massiv einschränkt, darüber habe ich schon öfters geschrieben.
Gerade landete eine E-Mail von IFTTT in meinem Posteingang, die wieder einen dieser umstrittenen Schritte Twitters aufzeigt.
In den nächsten vier Absätzen folgt der Mailtext:
In recent weeks, Twitter announced policy changes* that will affect how applications and users like yourself can interact with Twitter’s data. As a result of these changes, on September 27th we will be removing all Twitter Triggers, disabling your ability to push tweets to places like email, Evernote and Facebook. All Personal and Shared Recipes using a Twitter Trigger will also be removed. Recipes using Twitter Actions and your ability to post new tweets via IFTTT will continue to work just fine.
At IFTTT, first and foremost, we want to empower anyone to create connections between literally anything. We’ve still got a long way to go, and to get there we need to make sure that the types of connections that IFTTT enables are aligned with how the original creators want their tools and services to be used.
We at IFTTT are big Twitter fans and, like yourself, we’ve gotten a lot of value out of the Recipes that use Twitter Triggers. We’re sad to see them go, but remain excited to build features that work within Twitter’s new policy. Thank you for your support and for understanding these upcoming changes. If you have any questions or concerns, please contact us at support@ifttt.com.
Linden Tibbets
IFTTT CEO
These Twitter policy changes specifically disallow uploading Twitter Content to a “cloud based service” (Section 4A https://dev.twitter.com/terms/api-terms) and include stricter enforcement of the Developer Display Requirements (https://dev.twitter.com/terms/display-requirements).
Das heißt, dass man über den (genialen) IFTTT Dienst nicht mehr Tweets in und an andere Dienste senden kann. In Twitter hinein ist es noch möglich.
Gerne würde ich nun auch die Sicht von Twitter kennen lernen, aber der Twitter Blog berichtet in keinster Form über die Absichten für die Zukunft, die Gründe für die API Einschränkungen, etc.
So bleibt nur übrig mit zu verfolgen, wie weit Twitter mit den Einschränkungen geht und wann (bzw. ob) die Grenze erreicht ist, bei der sich größere Gruppen von Usern abwenden. Aber ich glaube nach wie vor, dass der Mehrheit der NutzerInnen solche Einschränkungen gar nicht auffällt, da sie Dienste wie IFTTT gar nie genutzt haben bzw. gar nicht kennen.
Kommentare
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Matthias Mees :
jke :
Und das ist richtig beschissen weil mir IFTTT einer der Dienste ist, für den ich sogar zahlen würde. Oder wird es sogar darauf hinauslaufen?
Irgendwie verdienen alle – nur Twitter nicht. Aber sie haben es auch von Anfang an nicht darauf ausgelegt. Dann solche Maßnahmen jetzt – so schade und völlig unnötig.
Robert Lender :
Ja, für IFTTT würde ich auch zahlen – damit er nicht verkauft, beendet oder sonstwie einen dummen Weg einschlägt. Und IFTTT ist mit seinen Möglichkeiten einfach genial.
Twitter könnte noch immer andere Wege des Geld verdienens einschlagen. Dazu gibt es auch einige Ideen (von Dritten), die durchaus mehr als einen Gedanken verdienen.
Aber der jetzige Weg klingt zumindest für uns “Power Twitter User” nicht sehr gut.