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Fürchtet Twitter die app.net Konkurrenz?

Die Frage ist wohl zu vermessen.

Aber irgendwie wirkt die heutige Änderung auf Twitter ein wenig so (mit ebenso ein wenig Augenzwinkern).

Was ist geschehen?

Mit alpha.app.net gibt es eine erste App.net Anwendung, die (sehr starke) twitterähnliche Züge aufweist. Auf der dazugehörigen Profilseite war es (relativ) von Beginn an möglich – neben dem Profilfoto – auch ein Headerbild hochzuladen – siehe meine Profilseite:

Screenshot Profilseite auf app.net

Was macht nunmehr Twitter. Es führt (siehe auch Artikel bei t3n) ebenfalls ein Headerbild ein. So sieht meine Profilseite aus:

Screenshot Profilseite auf Twitter

Wobei Twitter das eigene Profifoto und die Angaben zur eigenen Person mitten in die Headergrafik plaziert. Je nach Foto/Grafik kann die Schrift damit recht unleserlich werden. Das macht app.net schon besser.

Ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass eine selbst zu definierende Headergrafik Grund für viele wäre von Twitter auf app.net zu wechseln. Daher ist meine Überschrift nur ein wenig reißerisch gemeint. Oder lugt man bei Twitter doch ein wenig Richtung app.net? Meinungen, Kommentare?

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Kommentare

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Matthias Mees :

Matthias MeesIch sah das Augenzwinkern und wollte dennoch anmerken, dass die Facebook-Timeline schon etwas länger im Kopfbereich so aussieht.

Twitter interessiert sich augenscheinlich schon wenig für die eigenen Nutzer, warum sollte es sich um app.net scheren?

Robert Lender :

Robert LenderNun, Facebook ist noch eine andere Liga ;)

Ja, Twitter hadet mit seinen Nutzer/innen – zumindest mit einem Teil. Aber es wird sich wohl dann um andere Webdienste scheren, wenn es meint, dass es Marktanteile bzw. Teile vom möglichen Werbekuchen wegnimmt.

Aber ob app.net dafür schon genug Aufmerksamkeit hat ist fraglich.

Matthias Mees :

Matthias MeesTwitter hadert? Das wäre mir neu. Die Nutzer hadern teilweise mit Twitter, aber sonst?

Und wieso sollte app.net Twitter Werbeanteile wegnehmen? Hatten die nicht zugesagt, dass es als kostenpflichtiger Dienst werbefrei bleiben wird?

Robert Lender :

Robert LenderUmgekehrt stimmt es wohl eher… da hast du recht. Es war wohl der Vater Wunsch des Gedankens, dass die Twitter Verantwortlichen noch nicht recht wissen, wohin sie wollen – und somit die Chance besteht, dass sie bezüglich ihrer “Einigelungspolitik” noch einlenken bzw. umdenken.

Ad Werbeanteile:

  1. Jeder der Twitter NutzerInnen wegnimmt nimmt Ihnen zumindest Werbegelder weg, die der Werbekunde dann liebe woanders einsetzt
  2. Ja und Nein. App.net sagt zu niemals selbst Werbung anzubieten bzw. sich Werbung bezahlen zu lassen. App.net KundInnen können natürlich über ihre Kanäle werben. D.h. jemand könnte auf seinem Profil Werbung posten. Aber diesem Profil muss ja niemand folgen :) Somit entscheide ich immer selbst, ob und wieviel Werbung ich sehen möchte.

Matthias Mees :

Matthias MeesLetzteres bestätigt übrigens aus meiner Sicht die Annahme, dass app.net sich selbst gar nicht als Anbieter eines Dienstes, sondern eher oder sogar primär als Anbieter eine API zur Erstellung von Diensten sieht (was in puncto Monetarisierung einerseits unfassbar schlau und andererseits genau das ist, was Twitter hätte nutzen können, wenn sie nicht komplett blind wären).

Was gleichzeitig der Grund ist, weshalb ich app.net gegenüber nach wie vor skeptisch bin.

Robert Lender :

Robert LenderSage ich ja die ganze Zeit :)

Alpha.app.net ist nur eine Anwendung, die zeigen soll, wie App.net u.a. funktionieren kann. Aber App.net selbst ist ein zentrales Service, dass API und Co. anbietet und auf das unterschiedlichste Dienste aufsetzen können – Es könnte somit theoretisch eine Mischung von Twitter, Evernote, Instagram, etc. sein bzw. ähnliche Dienste hosten und untereinander vernetzen. Und somit ein IFTTT zwischen diesen Diensten unnötig machen.

Ja, das ist das was Twitter aus Twitter auch hätte machen können – mit durchaus Optionen einiges davon zu monetarisieren…

Clemens P :

Clemens PIch denke nicht, dass Twitter hadert. Konkurrenz gibt es massig und alle werden nach und nach ähnlicher sein. Ich denke neue soziale Netzwerke werden sich gegen die Bestehenden nicht wirklich behaupten können. ;-)

LG

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