Fürchtet Twitter die app.net Konkurrenz?
Die Frage ist wohl zu vermessen.
Aber irgendwie wirkt die heutige Änderung auf Twitter ein wenig so (mit ebenso ein wenig Augenzwinkern).
Was ist geschehen?
Mit alpha.app.net gibt es eine erste App.net Anwendung, die (sehr starke) twitterähnliche Züge aufweist. Auf der dazugehörigen Profilseite war es (relativ) von Beginn an möglich – neben dem Profilfoto – auch ein Headerbild hochzuladen – siehe meine Profilseite:

Was macht nunmehr Twitter. Es führt (siehe auch Artikel bei t3n) ebenfalls ein Headerbild ein. So sieht meine Profilseite aus:
_auf_Twitter-20120918-214651.jpg)
Wobei Twitter das eigene Profifoto und die Angaben zur eigenen Person mitten in die Headergrafik plaziert. Je nach Foto/Grafik kann die Schrift damit recht unleserlich werden. Das macht app.net schon besser.
Ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass eine selbst zu definierende Headergrafik Grund für viele wäre von Twitter auf app.net zu wechseln. Daher ist meine Überschrift nur ein wenig reißerisch gemeint. Oder lugt man bei Twitter doch ein wenig Richtung app.net? Meinungen, Kommentare?
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Kommentare
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Matthias Mees :
Twitter interessiert sich augenscheinlich schon wenig für die eigenen Nutzer, warum sollte es sich um app.net scheren?
Robert Lender :
Ja, Twitter hadet mit seinen Nutzer/innen – zumindest mit einem Teil. Aber es wird sich wohl dann um andere Webdienste scheren, wenn es meint, dass es Marktanteile bzw. Teile vom möglichen Werbekuchen wegnimmt.
Aber ob app.net dafür schon genug Aufmerksamkeit hat ist fraglich.
Matthias Mees :
Und wieso sollte app.net Twitter Werbeanteile wegnehmen? Hatten die nicht zugesagt, dass es als kostenpflichtiger Dienst werbefrei bleiben wird?
Robert Lender :
Ad Werbeanteile:
Matthias Mees :
Was gleichzeitig der Grund ist, weshalb ich app.net gegenüber nach wie vor skeptisch bin.
Robert Lender :
Alpha.app.net ist nur eine Anwendung, die zeigen soll, wie App.net u.a. funktionieren kann. Aber App.net selbst ist ein zentrales Service, dass API und Co. anbietet und auf das unterschiedlichste Dienste aufsetzen können – Es könnte somit theoretisch eine Mischung von Twitter, Evernote, Instagram, etc. sein bzw. ähnliche Dienste hosten und untereinander vernetzen. Und somit ein IFTTT zwischen diesen Diensten unnötig machen.
Ja, das ist das was Twitter aus Twitter auch hätte machen können – mit durchaus Optionen einiges davon zu monetarisieren…
Clemens P :
LG