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Readability - einfach nur lesen

Instapaper und ReaditLater habe ich bisweilen immer nur für zwei Tage genutzt.

Beide Dienste erlauben es, Artikel von anderen Websites abzuspeichern und leserlich anzubieten.

Leserlich?

So ein Artikel kann heutzutage von einer Unmenge an Funktionalitäten umgeben sein. Zwei, drei, vier Seitenleisten, ein Menge an Navigationsangeboten der Website,…

Nur ein Blog – so wie es ein Browser darstellt

Die obigen Dienste holen sich geschickt allein den Text eines Artikels und blenden alles andere aus.

Derselbe Artikel – nur mittels Readability aufbereitet

Wer es nicht kennt. Stellt es euch so vor wie eine Hochglanzmagazin mit vielen Anzeigen, 3-Spalten-Layout und vielleicht noch Text auf farbigen Hintergrund. Readitlater und Co. tippen nur den Artikeltext ab und setzen diesen auf eine einfache Seite mit nur einer Spalte. Das liest sich einfach viel besser.
Außerdem kann man so einiges beim surfen durch das Web zusammen sammeln und dann in aller Ruhe bei diesen Diensten lesen. Auch offline.

Readability

Und da gibt es noch Readability. Dieser Dienst liefert ähnliches wie Instapaper, Readitlater und seine Kollegen. (Nebenbei: Auf netzwertig.com gibt es einen Artikel der all diese Dienste beschreibt.)

Readability ist mir zum ersten mal bei Reeder aufgefallen. Reeder ermöglicht die Verwendung von Google Reader am iPhone, iPad oder auch am Mac. Etliche Blogger bieten leider nur verkürzte RSS Feeds an, sodass man auf deren Blog zum Lesen eines ganzen Artikels gehen muss. Was das mobil heißt, wissen wohl einige von euch. Längere Ladezeit, Zoomen um die ganzen anderen Elemente auszublenden und die Schriftgröße anzupassen. Ein wenig mühselig das Ganze, wenn man das bei 20 oder 30 Artikeln hintereinander macht.

Reeder bot schon seit langem einen “Readability” Button. Diesen gedrückt holte sich Reeder bzw. Readability den Artikel und bot ihn in einer Nur-Text-Fassung (maximal mit den Bildern zum Artikel) an. Sehr praktisch.

Ich glaube seither habe ich diesen Button hunderte male gedrückt (am iPhone müsste man wohl eher berührt sagen).

Seit kurzem habe ich jedoch einen Account bei Readability. Denn neben “Reeder” hat mein Twitter Client Tweetings (u.a. für iPhone und iPad) eine Schnittstelle zu Readability.

Sehe ich nunmehr in meinen Feeds oder auf Twitter einen interessanten Link berühre ich einfach den Readability Button und schon ist der Artikel bei Readability gesichert.

Den so gespeicherten Artikel kann ich dann seit Anfang März auch in der Readability App für iPad und iPhone in Ruhe nochmals lesen.

Am iPad und iPhone nutze ich darüber hinaus iCab (statt Safari) als Browser. Dieser war schon bisher mit vielen zusätzlichen und praktischen (z.B. Dropbox Unterstützung) Funktionen ausgestattet. Auch iCab kann nun besuchte Seiten direkt an Readability senden.

Verknüpfungen

Mit ifttt (siehe auch mein ifttt Artikel) lässt sich mit Readability noch mehr anstellen, wie z.B. mit Readability einen Artikel favorisieren und diesen nach Evernote senden.

Und wer mag, der kann sich sogar die gespeicherten Artikel auf seinen Kindle senden lassen.

Wenn mir jemand per E-Mail eine Linkliste schickt, dann leite ich diese ganz einfach an meine geheime Readability-Mail-Adresse weiter. Und schon sind alle Artikel mittels der Readability App lesbar.

Fazit

Readability bietet nunmehr für mich den Vorteil auf allen Apps vorhanden zu sein, die ich so alltäglich für das Lesen von Websites nutze. Interesssante Artikel zusätzlich gesichert zu wissen ist recht praktisch.

Einen Wunsch hätte ich noch. Readability bietet nur EIN Archiv für alle Artikel. Auch wenn es eine Suchfunktion gibt, würde ich gerne noch Subkategorien verwenden oder zumindest die Artikel taggen.

In der Zwischenzeit favorisiere ich diese Artikel und schicke Sie per ifttt nach Evernote und archiviere sie dort mit Tags…

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Kommentare

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Martin Ladstätter :

Martin LadstätterIch bin mit Readability sehr zufrieden. Ich würde mir aber wünschen, dass es mit der Standard-Twitter App zusammenarbeitet – was es derzeit leider noch nicht tut.

Mario :

MarioIch habe mir mal Clearly aus dem Hause Evernote angesehen. Das funktioniert auch gut und arbeitet natürlich perfekt mit Evernote zusammen. Die Anwendung gibt es aber nur als Browser-Addon für Firefox und Chrome.

Robert Lender :

Robert LenderClearly ist natürlich dort interessant, wo ich direkt nach Evernote exportieren möchte.

Am Besten man probiert beides aus und wählt dann – oder hat beides installiert und verwendet es je nach Einsatzzweck.

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