Webmontag Wien im Juni - ein Rückblick
Schon fast eine Woche her ist der Webmontag Wien, der am 21. Juni stattgefunden hat.
Die Organisation war am Schluss ein wenig hektisch, weil wir noch rasch umsiedeln mussten.
Schlussendlich kamen doch über 18 Leute (genau gezählt habe ich nicht) an einem weißgedeckten Tisch zusammen.
Aufgrund des Ortes (mitten in einem Lokal) konnten wir nicht so lautstark präsentieren. So erlaubte ich mir ein wenig Kleingruppen einzuteilen, die dann über das nächste Barcamp Vienna, über die Einbindung von so genannten “Newbies” in Barcamps und über die Zukunft der Futurezone diskutierten.
Schnell durchmischten sich die “Kleingruppen” und auch die Themen, die – je länger der Abend wurde – umso vielfältiger wurden.
Interessant war, dass diesmal viele dabei waren, die noch nie am Webmontag Wien waren – und viele auch noch auf keinem Barcamp.
Uschi hat die Ideen für Barcamp Newbies zusammen gefasst. Denn wie ich in einigen Gesprächen heraus hörte: Barcamps haben durchaus hohe Eingangsschwellen. Von außen wirkt es wie eine abgeschlossene Gruppe. Auch meiner hat vor seinem ersten Barcamp nachgedacht, ob ich als einfacher Blogger unter all diesen Web 2.0 KennerInnen, ProgrammiererInnen, Startup´lerInnen überhaupt richtig bin.
Ein Session für Neulinge (oder wie man ErstbesucherInnen auch nennen mag) wird es geben. Ich bin da gerne dabei. Mal sehen, ob das jemand interessiert. Aber gerade das ist Barcamp. Einfach ausprobieren, anbieten – und wenn es jemand hilft… wunderbar. Wenn es niemand interessiert, dann ist ja auch nichts passiert…
Wer ein wenig die Tweets zum Webontag gelesen hat, dürfte vielleicht eine gewisse Einseitigkeit in Richtung des “angeblich einzig wichtigen Themas” gelesen haben. Nun, spätabends haben wir halt ein wenig über DAS Thema gewitzelt und gleich entsprechende Social Media Instrumente entwickelt. Nun, das zeigt doch, dass wir Social Media nicht nur ernst nehmen.
Aber es gab genügend Raum auch über ernsthaftes zu reden und sich auch gegenseitig kennen zu lernen.
Das schöne am Webmontag (quasi Barcamp für einen Abend) sind die vielen “Seitenthemen”, die man austauschen kann. Da wurden z.B. auch Sideblogs bequatscht.
Richard hat unter Einen Webmontag in Ehren… sich der sozialen Interaktionen bei einem Webmontag angenommen. Ein Blick, der viel zu oft vergessen wird.
Es war informativ, es hat Spass gemacht und ich konnte interessante Menschen kennen lernen. Wie sehr ich in Diskussionen vertieft war zeigt wohl wieder mal am Besten, dass ich kaum bis gar nicht twitterte und fotografierte
Was es nächstes mal braucht ist ein “Nebenraum”, in dem man ungestört etwas präsentieren und diskutieren kann. Es gäbe da wohl einige. Aber an der Frage der Barrierefreiheit scheitert dann vieles. Also, wer so einen Raum in Wien kennt oder hat – bitte melden.




4 Trackbacks
Trackback-URL für diesen Eintrag