Zum Inhalt springen

Blue Beanie Day 2016 - Ein kleines Zeichen für ein Web für alle

Robert Lender mit blauer HaubeStatt einer persönlichen Nachricht. Ich wollte an einige von euch Mails schreiben. Doch mein Rechner streikt etc. und daher versende ich jetzt Links auf diesen Artikel.

In wenigen Tagen – am 30. November 2016 – findet der nächste Blue Beanie Day statt. Menschen tauschen ihre Profilfotos aus und zeigen sich mit einer blauen Haube – als Zeichen für Webstandards und ein barrierefreies Web.

Einladung

Ich möchte euch einladen:

"Blue Beanie Day 2016 - Ein kleines Zeichen für ein Web für alle" vollständig lesen

Ein Web für alle - Blue Beanie Day

Ein Web für alle!

Logo Blue Beanie Day 2016

Damals. Damals gab es Modems und für jeden Dienst musste man sich neu einwählen. Es gab da und dort grafische Oberflächen für Netzwerke. Und jedes funktionierte anders. Und dann kam das Internet und ein wenig später das Web.

Wir hatten einen Browser mit dem wir eine Adresse aufriefen. Dort gab es Texte, Fotos und Links. Ein Klick auf einen Link und ich kam auf eine andere Seite, auf der ich wiederum Text lesen konnte.

"Ein Web für alle - Blue Beanie Day" vollständig lesen

Das Barcamp Wiki sucht ein #teambarcampat

Als vor 10 Jahren die Barcamp Idee in Österreich Fuß fasste hatten Helge Fahrnberger und andere eine gute Idee.

Sie setzten mit Barcamp.at ein Wiki auf. JedeR konnte sein Barcamp eintragen, sich darüber anmelden, Dokumentationen zu Barcamps ablegen und vieles mehr.

10 Jahre später haben sich Barcamps durchaus etabliert. Viele werden nicht mehr über Barcamp.at organisiert. Aber zumindest ist noch jedes in der Barcamp-Liste zu finden.

Gleichzeitig (oder von Beginn an) diskutieren wir was Barcamps ausmacht, suchen Menschen nach Informationen über Barcamp Regeln, wie man Barcamps organisiert und vieles mehr.

Hätten wir Barcamp.at nicht wäre auch so manche Info über frühere Barcamps und damit ein wenig Zeitgeschichte verloren gegangen.

#teambarcampat
Logo #teambarcampat

Das Wiki ist in die Jahre gekommen. Das editieren durch JedeN hat ein wenig der Übersicht geschadet.

Angeregt von einer Diplomarbeit von Claudia Jakobi, nach Rücksprache mit Helge Fahrnberger bin ich dabei, Menschen zu finden, die gemeinsam Barcamp.at gestalten wollen.

Technisch haben Martin Leyrer und Robert Harm das Wiki wieder auf den Stand der Technik gebracht.

Jetzt heißt es
  • zugespammte Seiten zu entrümpeln
  • bei früheren Barcamps ein wenig Ordnung reinzubringen
  • Infos zu sammeln über Organisation, Regeln, Erfahrungen,… zu Barcamps
  • ev. Dokumentationen von Barcamps regelmäßig zu suchen und verlinken
  • … was dir noch einfällt

Natürlich kann jedeR das Wiki einfach so bearbeiten. Wer jedoch ein wenig (oder mehr) Zeit für ein gemeinsames weiter entwickeln der Seite investieren möchte, der/die ist herzlich eingeladen sich bei mir zu melden. Wenn du dir unsicher bist, ob und was du beitragen kannst: Melde dich auch und wir besprechen/betwittern/… das gemeinsam.

Die zentrale Informationsquelle

Ziel könnte sein:.Wer immer etwas zu Barcamps und der Barcamp Idee in Österreich wissen möchte, der/die findet es auf Barcamp.at”:http://Barcamp.at.

Barcamp lebt vom Wissen vieler. Es wäre fein, wenn dies (weiterhin) auch für Barcamp.at gilt.

Apple Mac Mini Reboot

Vor 11 Jahren kaufte ich meinen ersten Mac, einen Mac Mini.

Nun macht mein aktueller iMac gerade Probleme. Gleichzeitig möchte ich endlich an Barcamp.at weiter arbeiten.

Am iPad geht das nur mit Mühe. Daher habe ich eine kleine Schachtel raus geholt, abgestaubt und den Mac Mini von damals gestartet. Naja, nicht gleich. Der Adapter für den VGA Monitor wollte erst gefunden werden.

Die Installation von Snow Leopard hat der Mini verweigert. OSX Leopard ging aber. Das liegt daran, dass der Mini noch mit dem Power PC G4 Prozessor läuft und bei Leopard Schluss war.

Bei https Seiten streikt Safari noch. Derzeit läuft ein Update und ich hoffe, dass kriege ich auch hin.

Bloggen, Wikis bearbeiten. Dies wären Dinge, die auch auf einem alten Mac Mini besser gehen.

Außerdem ist es ein guter Test, welche Apps etc ich wirklich brauche. Und falls mein iMac nicht reparierbar ist weiß ich dann hoffentlich besser, ob ich wirklich ein Highend Modell brauche.

#backtotheroots

Danke Leonard Cohen

Now I greet you from the other side
Of sorrow and despair

Leonard Cohen ist tot.

Bei manchen KünstlerInnen die sterben denke ich mir, schade um ihn. Schade um sie.

Doch der Tod Cohens trifft mich. Ich kenne Cohen nicht persönlich. Ich bin ihm nur zweimal bei Konzerten etwas näher gekommen. Aber seine Musik, seine Texte berühren mich seit 35 Jahren.

With a love so vast and so shattered
It will reach you everywhere

Cohen hat mich erreicht. Als junger Mensch hat er mich begleitet, durch dunkle Stunden, durch schöne Stunden. Ich habe mich in seiner Musik verstanden gefühlt. Ich konnte die unendliche Traurigkeit meiner Seele in seine Worte legen. Ich fühlte mich verstanden.

And I sing this for the captain
Whose ship has not been built
For the mother in confusion
Her cradle still unfilled

Er hatte eine Stimme. Er hatte Worte. Dort wo ich nur Schweigen hatte. Weil mir die Worte fehlten. Cohen sprach nicht für mich, aber er sprach mit mir.

For the heart with no companion
For the soul without a king
For the prima ballerina
Who cannot dance to anything

Ich fühlte mich verstanden. Das war unendlich viel.

Zweimal durfte ich ein Konzert besuchen. Einmal war ich allein. Niemand hatte Zeit. Die anderen konnten mit seiner Musik nichts anfangen. Es war wunderbar. Im Freien. Und mittendrin ging ein strahlender Mond auf.

Das zweite mal begleitete mich eine gute Freundin. Nach dem Konzert gingen wir zu Fuß durch die halbe Stadt nach Hause und kamen erst zum Morgengrauen an.

Später mit der Liebe meines Lebens gemeinsam abends Cohen zu hören war wie die Erfüllung mancher Versprechung …. Dance me to the end of love.

Und Cohens Texte inspirierten mich zum schreiben. Ich wollte all mein Schweigen in Worte gewanden. Hatte den Ehrgeiz ein klein wenig so gut Bilder in Worte zu fassen wie er.

Through the days of shame that are coming
Through the nights of wild distress
Though your promise count for nothing
You must keep it nonetheless

Ohne übertreiben zu wollen. Cohen prägte ein klein wenig meine Weltsicht. Ich sehe sie grau und doch voller Schönheit. Ich sehe die Traurigkeit und doch die Liebe. Ich sehe das aufrührerische, das eine Welt anders gestalten will. Ich blicke kritisch auf die, die sich als Jazz Police gerieren.

Seine Musik verband mich mit Menschen, die auch weiter denken wollten, die Phantasie hatten und die vielleicht ein klein wenig ver-rückt waren. Mit denen man Nächte diskutierend verbringen konnte, in Decken gehüllt durch die Nacht wanderte und hundertmal die Welt retteten – hundertmal in Gedanken und dann auch in Taten.

Now I greet you from the other side

Nun bist du auf der anderen Seite. Wo immer diese ist, wie immer diese ist. Ich möchte einfach Danke sagen. Danke für vieles.

Ich habe ihm nie die Hand gereicht aber er hat meine Seele berührt.

Daher habe ich heute auch kurz geweint. Mitten in der Schnellbahn. Und niemand wollte es bemerken.

Cohen, du hättest einen Song daraus gemacht…


Alle Zitate entstammen HEART WITH NO COMPANION von Leonard Cohen.

tweetbackcheck